Botanik

Wiesen-Storchschnabel (Geranium pratense)

NABU HEF/TH
NABU HEF/TH

Der Wiesen-Storchschnabel, eine ausdauernde Pflanze von 20-40 cm Höhe, gehört zur Familie der Storchschnabelgewäsche. Seine Stängel und Blattstiele sind behaart und tragen 5-7 handförmige geteilte Blätter. Seine violetten Blüten weisen eine dunkle Äderung auf. Die Frucht ähnelt einem langstieligem Vogelkopf, daher der Name: Storchschnabel! Vorkommen: Europa und Asien auf nährstoffreichen Wiesen.

 

 

Küchenschelle

Foto: Harald Heidl.
Foto: Harald Heidl.

Die Kuhschellen oder Küchenschellen (Pulsatilla) bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Man hat die etwa 33 Arten lange Zeit der verwandten, ähnlich aussehenden Gattung Windröschen (Anemone) zugerechnet. Ihre Arten blühen alle im Frühjahr und sie sind in Eurasien und Nordamerika beheimatet. Der botanische Gattungsname leitet sich aus dem lateinischen pulsare für läuten, schlagen ab und bezieht sich auf die glockenförmigen Blüten vieler Arten.

Die Kuhschellen sind ausdauernde krautige Pflanzen. Sie bilden aufrechte Rhizome als Überdauerungsorgane. Blätter und Stängel sind meist lang, weich, silbergrau behaart. Die in grundständigen Rosetten zusammenstehenden Laubblätter sind lang gestielt und ein- bis mehrfach gefiedert oder gefingert, mit fiederspaltigen bis fiederschnittigen Fiederblättchen.

Am Blütenstandsschaft befindet sich ein Quirl aus drei in unterschiedlichem Ausmaß reduzierten und am Grund meist miteinander verwachsenen Blättern, die eine glockenförmige Hülle bilden. Die zwittrigen, radiärsymmetrischen Blüten stehen einzeln am Ende des Stängels. Die weiße, rosa, violette oder rote Blütenhülle besteht aus zwei untereinander nicht sehr verschiedenen Kreisen aus jeweils drei Blütenhüllblättern, die außen meist dicht zottig behaart sind. Die Form der Blüte ähnelt oft einem Glöckchen oder auch einer Kuhschelle. Die Verkleinerungsform Kühchen hat zur Bezeichnung Küchen-Schelle geführt. Der botanische Name stammt ebenfalls von der glockigen Blütenform (lat. pulsare „schlagen“, „läuten“). Es sind viele gelb oder purpur gefärbte, freie Staubblätter vorhanden und außer bei Pulsatilla kostyczewii eine Reihe Staminodien (staminodialen Nektarien). Die zahlreichen, nicht miteinander verwachsenen Fruchtblätter besitzen jeweils nur eine Samenanlage. Die langen Griffel sind federförmig und vergrößern sich bis zur Fruchtreife.

In einem kugeligen Fruchtstand stehen viele, kleine, spindelförmige Nüsschen („Achänen“) zusammen, die sich jeweils aus einem freien Fruchtblatt entwickeln, an denen der Griffel, stark verlängert und zottig behaart, einen Federschweif bildet. Die Früchte der Kuhschellen sind Federschweifflieger und bohren sich mit scharfen Spitzen durch hygroskopische Bewegungen noch tief in den Boden ein.

Quelle: Wikipedia

diverse Naturaufnahmen

Bildautor: NABU/Bad Hersfeld. Helge & Peter Thamm, Heinrich Eigenbrod, Harald Heidl

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