Herbstarbeit zum Wohle von Orchideen und Enzian am Eisenberg und bei Raboldshausen

Siebzehn Mitglieder von NABU Bad Hersfeld, DAV-Alpenverein Hersfeld und DRK-Bergwacht Bereitschaft Neuenstein fanden sich Anfang Oktober ein, um die Standorte botanischer Raritäten im Eisenberggebiet zu pflegen. Ohne regelmäßige jährliche Pflege, die den Lebensraum von Orchideen und Enzianen offenhält, würden diese seltenen Blühpflanzen die Eisenbergwanderer nicht mehr lange erfreuen können.

Die Naturschutzmaßnahmen werden alljährlich in Absprache mit den Fachdienst Ländlicher Raum bei Kreis Hersfeld-Rotenburg durchgeführt.

Nach dem Vorbild der Almbauern wird das Mähgut auf einem Tuch, hier auf einer Kunststoffplane, von Heinz-Walter Heyng und Richard Krause abtransportiert.

v. l. Hermann Glebe und weitere Helfer beim Zusammenrechen auf der Schnepfenwiese. Sie häufen Mähgut zu Hügeln auf, die kommendes Jahr als Sonnenplätze für Ringelnattern dienen.

Wenn der Boden nicht zu nass ist, kann auch ein Traktor mit Kipper zum Einsatz kommen.

Die letzte Mahd auf dem Wachholderhang und Enzianstandort bei Raboldshausen u. a. mit 

v.l. Heinrich Nitz und Heinrich Eigenbrod, hier bei der Schlussbesprechung.

Vom fürsorglichen "Hüttengeist" Ernst Hellwig werden die fleißigen Helfer nach getaner Arbeit bei der Skihütte mit einer kräftigen Brotzeit versorgt.

v.l.n.r.: Heinrich Nitz, Alfred Orbach, Walter Andres, Heinz-Walter Heyng, Ludwig Braun, Hans Henkel, Reinhard Sendler, Jörg und Bärbel Althoff, Rainer Ullmann, Richard Krause, Ursula Roller, Hermann Glebe, Harald Heidl und Heinrich Eigenbrod.

Autor: Karl-Werner Brauer

        Bergwacht Neuenstein

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